Workout-Hack: Kleine Hantelscheiben, große Effekte

Schon klar, eine 20-Kilogramm-Scheibe macht ordentlich Eindruck. Und große Gewichte sind ganz schön praktisch, um die Hantelstange schnell mit einer hohen Last zu beladen. Trotzdem lohnt es sich, häufiger zu den Mini-Gewichtsscheiben zu greifen - und damit meine ich nicht die 5-Kilogramm-Scheiben, sondern die ganz kleinen: 1,25 und 2,5 Kilogramm. Warum? Hier kommt meine Begründung.

Kleine Hantelscheiben bringen beim Krafttraining oft bessere Fortschritte
Colin Davis/Flickr

Perfekt, um neue Reize zu setzen

Der nächste Leistungssprung kommt irgendwann. Aber anstatt darauf zu warten, freue ich mich lieber regelmäßig über kleine Fortschritte. Beim Bankdrücken zusätzlich 2 x 1,25 Kilogramm auflegen und schon liegt die Bestmarke wieder etwas höher. Das neue Gewicht ist kaum schwerer als das alte, aber es ist für die Muskulatur eine neue Herausforderung und damit ein neuer Trainingsreiz.  

Auch der Kopf trainiert mit

Es ist einfach ein gutes Gefühl, wieder etwas mehr Gewicht gepackt zu haben, oder? Auch wenn es unter dem Strich nur 2,5 Kilogramm mehr waren, Muskulatur und Selbstvertrauen profitieren davon. Denn Fakt ist: Es geht voran - die Bestleistung ist getoppt, der Körper hat sich offenbar weiterentwickelt. Und das bleibt im Hinterkopf hängen.  

Überlastung ist kein Thema

Wichtig: Um Muskulatur, Sehnen und Gelenke vor einer Überlastung zu schützen, darf das Trainingsgewicht nicht in jeder Einheit gesteigert werden. Mein Tipp: Wer drei Mal pro Woche trainiert, legt alle zwei Wochen 2,5 Kilogramm mehr auf (also je 1,25 Kg). So geht es stetig voran und der Bewegungsapparat hat die Chance, sich an die Last anzupassen.