Das sind die Fitness-Trends 2016

Irgendwie wollen wir doch alle wissen, was uns demnächst im Fitness-Studio erwartet, oder? Das American College of Sports Medicine hat jetzt eine Prognose gewagt und für die aktuelle Ausgabe des ‘Health & Fitness‘-Journal eine Liste der 20 größten Fitness-Trends 2016 zusammengestellt. 17 von 20 Positionen sind den Autoren zufolge identisch mit der Liste des vergangenen Jahres, aber es gibt einen neuen Top-Trend: Wearables. Technische Geräte wie Smartwatches, Fitnesstracker oder Funktionskleidung mit Sensoren sind für viele Sportler ein wichtiger Bestandteil des Trainings.

Irgendwie wollen wir doch alle wissen, was uns demnächst im Fitness-Studio erwartet, oder? Das American College of Sports Medicine hat jetzt eine Prognose gewagt und für die aktuelle Ausgabe des ‘Health & Fitness‘-Journal eine Liste der 20 größten Fitness-Trends 2016 zusammengestellt.

17 von 20 Positionen sind den Autoren zufolge identisch mit der Liste des vergangenen Jahres, aber es gibt einen neuen Top-Trend: Wearables. Technische Geräte wie Smartwatches, Fitnesstracker oder Funktionskleidung mit Sensoren sind für viele Sportler ein wichtiger Bestandteil des Trainings.

 

Interessanterweise steht an Position 2 der Liste das Stichwort Body-Weight-Training, also die purste Form des Trainings - ohne Hanteln oder Kraftmaschinen, nur mit dem eigenen Körpergewicht. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt, denn viele Fitness-Apps für Smartphones basieren auf Body-Weight-Workouts. Das HIIT-Training macht die Top-3-Trends komplett und passt ebenfalls genau in die - aus meiner Sicht - wichtigste Entwicklung, die zurzeit abgeht: Das Smartphone/Tablet wird zum Fitness-Coach. Workout-Apps wie Freeletics oder Runtastic setzen gezielt auf HIIT-Programme, die hochintensiv sind und den Usern daher schnelle, sichtbare Erfolge bringen. Die Zeitbudgets der Freizeitsportler werden immer kleiner, also brauchen sie effektive Workouts, mit denen sie die vorhandene Trainingszeit optimal nutzen. Dass die schnellen optischen Erfolge oft mit Überlastungsschmerzen erkauft sind, steht auf einem anderen Blatt.

 

Auch Functional Fitness ist mittlerweile etabliert, wie es scheint (Platz 7) - nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen, die sich ohnehin immer offener für Krafttraining sind. Gleichzeitig entwickeln viele Männer Interesse an Yoga (vielleicht als Gegentrend oder als Reaktion auf extrem harte HIIT-Workouts). Geschlechtergrenzen verschwimmen. Smartphone-Exercise-Apps liegen im  Ranking des American College of Sports Medicine auf Platz 17. Eine sehr konservative Einschätzung, wie ich finde. Dieser Trend steht zwar noch am Anfang, hat aber noch enormes Entwicklungspotenzial. Und im Prinzip sorgen Apps erst für die Verbreitung mehrerer Trends, die in der Top-20-Liste vertreten sind. Schließlich kommen viele Freizeitsportler durch günstige Apps  oft zum ersten Mal in Kontakt mit Fitness-Konzepten wie Yoga, HIIT, Zirkeltraining, Body-Weight- oder Core-Training.

 

Die Top 20 im Überblick

1. Wearables

2. Body-Weight-Training

3. HIIT

4. Krafttraining

5. Professionalisierung der Fitness-Coaches

6. Personal Training

7. Functional Fitness

8. Fitness-Programme für Senioren

9. Abnehmprogramme

10. Yoga

11. Personal Training in der Gruppe

12. Gesundheitsprogramme am Arbeitsplatz

13. Wellness-Coaching

14. Outdoor-Aktivitäten

15. Sportartspezifisches Training

16. Kurse für mehr Flexibilität/Beweglichkeit

17. Smartphone-Fitness-Apps

18. Zirkeltraining

19. Core-Training

20. Outcome Measurements

 



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